Logo

Alarmierung

1980 ging eine Ära zu Ende. Die Kameraden der F.F. Burgdamm und die Bewohner im Ortsamtsbereich wurden bei Feueralarm nicht mehr durch die Sirene hochgeschreckt bzw. alarmiert. Die Feuerwehr Bremen überreichte der Wehr 10 Selektivrufempfänger, über die eine stille Alarmierung erfolgt. Wenn es nun bei den 10 Kameraden piepte, im Volksmund heißen diese Selektivrufempfänger Pieper, wurde im Schneeballsystem weiter alarmiert über Telefon. Inzwischen wurde die Anzahl der "Pieper" erhöht, so dass jeder Kamerad einen eigenen Selektivrufempfänger hat. Diese „Pieper“ verfügten über eine Durchsagefunktion, so dass direkt von der Leitstelle der Einsatz durchgegeben werden konnte. Seit September 2009 wird in Bremen über das Digitalfunknetz alarmiert. Diese Art der Alarmierung bietet viele Vorteile und ist zuverlässiger. Auf dem digitalen Funkmeldeempfänger, welchen jeder Kamerad zu jeder Zeit immer bei sich trägt, erscheinen im Einsatzfall sofort alle wichtigen Informationen. Hierzu zählen zum Beispiel das Einsatzstichwort, Straße, Ort und weitere Zusatztexte.

Funkmelder

Der Digitale Meldeempfänger (DME)
Oelmann LX 4

Ausgelöst werden die Funkmeldeempfänger von der Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Bremen, welche sich in der Feuerwache 1 befindet. Dort erhalten die Disponenten die Notrufe und alarmieren nach einer Alarm- und Ausrücke Ordnung die verschiedenen Feuerwehren. Natürlich ist es auch möglich in einzelnen Fällen Informationen, zum Beispiel über ein kommendes schweres Unwetter herauszugeben.