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Mitglieder zur Gründungszeit

Nachkriegszeit

Bis zum Jahre 1950 war das Löschfahrzeug in einer unzureichenden Garage untergebracht.

Wesentlich besser wurden die Verhältnisse, als die Firma Carl Schünemann großzügiger- und dankenswerterweise auf ihrem neu erworbenen Grundstück der Wehr Burgdamm kostenlos eine Wagenhalle und einen Übungsplatz zur Verfügung stellte.

Alsbald führten die Bemühungen der Direktion der Berufsfeuerwehr um den Bau eines eigenen Gerätehauses zum Erfolg.

Am 13. April 1951 konnte die Wehr mit ihrem Löschfahrzeug in das neu erbaute Gerätehaus am alten Platz in der Camminer Straße einziehen.

Gerne hätte die Freiwillige in einem Gerätehaus Einzug gehalten, wie es einst die Gemeinde Burgdamm erbaut hatte, aber alle Bemühungen seitens der Wehrführung, in dem alten Stil ein Gerätehaus zu erbauen, blieben ohne Erfolg.

Immerhin schlugen nunmehr die Herzen aller Wehrmänner höher, weil sie zumindest von dem Platz ausrücken konnten, wo einst die Wiege der Freiwilligen Feuerwehr Burgdamm stand.

Durch das neue Feuerschutzgesetz von 1950 „Zur Durchführung über den Feuerschutz im Lande Bremen“ wurden an die Wehrführung neue Anforde-rungen gestellt.

Trotz der Reduzierung der aktiven Mitglieder musste die Schlagkraft der Wehr erhalten bleiben. Aber die Freiwillige Feuerwehr ließ sich nicht entmutigen. Bedingt durch die gute Kameradschaft, zum Wohle der Bevölkerung dem „Roten Hahn“ zu trotzen, blieb das hohe Ansehen der Freiwilligen Feuerwehr nicht aus.

Für das aus dem Kriege stammende Borgward-Löschfahrzeug mit Tragkraft-spritze-Anhänger hatte ein modernes Opel-Löschfahrzeug mit eingebauter Tragkraftspritze den Platz im Gerätehaus eingenommen.

Mitglieder zur Nachkriegszeit

Wie viele Großfeuer, Wald-, Heide- und Schornsteinbrände innerhalb der 50 Jahre bekämpft und welche Übungsstunden aufgebracht wurden, sind im Einzelnen schlecht zu ermessen.

Die furchtbare Sturmflutkatastrophe im Jahre 1962 hat an alle Kameraden größte Anforderungen gestellt.

In 53 Einsätzen während der Sturmflutkatastrophe hat die Freiwillige Feuerwehr Burgdamm ihr Bestes getan, um die Schäden zu beseitigen.

Am 17. März 1963 wurde der Freiwilligen Feuerwehr Burgdamm ein neues Magirus-Löschfahrzeug mit einer modernen Tragkraftspritze und eingebauter Vorbaupumpe LF 8 - TS 8 von der Feuerwehr Bremen übergeben.

Es war das modernste Löschfahrzeug einer Ein-Gruppenwehr und wurde erstmalig am Tage des 50 jährigen Jubiläums der Öffentlichkeit vorgeführt. Das neue Löschfahrzeug galt als Jubiläumsgeschenk von der Stadt Bremen.

Nach 19 erlebnisreichen Jahren begann man 1970 mit der Renovierung des Gerätehauses in der Camminer Straße 17.

Das Gerätehaus bekam einen neuen Dachstuhl und der Aufenthaltsraum wurde vergrößert. Durch Platzmangel gab die Wehr die altgediente Handdruckspritze an die Feuerwehr Bremen ab. Sie steht heute noch in der Eingangshalle der Fw. 2, ist aber nach wie vor Eigentum der F.F. Burgdamm. Im April 1973 begann für die F.F. Burgdamm ein neuer Abschnitt in Bezug auf Ausrüstung und Einsatzwert.

Mitglieder zur Nachkriegszeit

Durch Auflösung des Zivilen Bevölkerungsschutzes (ZB) überstellte der Bund der F.F. Burgdamm 2 KS-Fahrzeuge, ein VLF und ein LF16TS. Somit verfügte die Wehr über 3 einsatzbereite Fahrzeuge. Diese beiden Fahrzeuge fanden einen Unterstellplatz in der alten Katastrophenschutzschule in Lesum.

Am 18. Januar 1974 trat der Ehrenwehrführer Ernst Busch aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen zurück. Mit der Wahl des Kameraden Jürgen Goldberg begann eine neue Zeit für die Burgdammer Feuerwehr; die der jüngeren und des vorausschauenden Denkens. Im Juli 1976 war man seitens der F.F. Burgdamm wieder überglücklich, als es hieß, ihren neuen Aufenthaltsraum einzuweihen. Nach Schließung der alten Burgdammer Schule waren die Mobilklassen auf dem Schulhof frei geworden und die F.F. Burgdamm und die Polizei bezogen renovierte Räume.

Am 21.05.1977 konnte die Wehr abermals einen langjährigen Wunsch als erfüllt betrachten. Eine neue Wagenhalle unterhalb des Bunkers am Burgdammer Ring bot allen drei Einsatzfahrzeugen Platz, so dass die Wehr noch schneller zu ihren vielzähligen Hilferufen und Brandeinsätzen ausrücken konnte.

Der 14.März 1981 ist dann wieder ein wichtiges Datum in der Geschichte der Wehr. Das kommunale Löschfahrzeug LF 8 TS wurde ersetzt durch ein neues LF 16 mit Hilfeleistungssatz. Da die Wehr nun sehr stolz auf ihr neues Fahrzeug war, wollte man sich auch gerne der Bevölkerung zeigen, um dieses vollausgestattete Fahrzeug zu präsentieren. Am 20.06.1981 fand bei der F.F. Burgdamm der 1. Tag der offenen Tür statt.

Trotz guter Zusammenarbeit des Wehrführers und seinem Stellvertreter Michael Stemmer, gab der Kamerad Jürgen Goldberg nach 15 Jahren seinen Posten als Wehrführer auf. Nun wurde die Wehr von Michael Stemmer, der auch gleichzeitig stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Bremen war, geleitet. Michael Stemmer erkannte das Problem, dass zunehmend weniger Menschen aus der Bevölkerung bereit waren, freiwillig Arbeit für die Allgemeinheit zu leisten. Unter seiner Führung wurde 1990 die Jugendfeuerwehr Burgdamm gegründet. Leider musste auch er, bedingt durch seinen Beruf, 1994 das Amt des Wehrführers niederlegen. Von 1994 bis 2002 war nun Michael Parus Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Burgdamm. Im Jahre 2002 gab es dann eine Ablösung des Wehrführers und von 2002 bis 2013 war der Kamerad Joachim Meschke Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Burgdamm. Da im Jahr 2013 Joachim Meschke aus privaten Gründen sein Amt schon am Jahresanfang niederlegen musste, wurde der stellv. Wehrführer Andreas Köhler für knapp 1 Jahr zum Wehrführer ernannt. Im Sommer 2014 wurde der Gruppenführer Sergio Griesbach als neuer Wehrführer gewählt, der nun nach einem eindeutigen Wahlergebnis seine Amtszeit in Burgdamm antreten wird. Der schon seit 1997 aus der Jugendfeuerwehr Burgdamm stammende und seit 2004 aktive Kamerad in der Wehr Sergio Griesbach zeichnete sich in den vergangenen Jahren in diversen Situationen aus und genießt daher seitdem ein hohes Ansehen in der Wehr, was es jetzt zu bestätigen gilt. Die Zuversicht der Kameraden ist der neuen Führungskraft nach der klaren Wahl allerdings gewiss und sollte eine gewisse Ruhe für die neue Führungsriege mitbringen.

Trotz politischer Probleme und der Situation auf dem Arbeitsmarkt ist die Burgdammer Wehr eine von 22 Freiwilligen im Lande Bremen, die allzeit bereit ist. Alle Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Burgdamm werden auch in der Zukunft pflichtbewusst und selbstlos im Sinne ihrer Gründer ihren Dienst am

Nächsten verrichten. Getreu unserem Wahlspruch: Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.

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